Heute ist der europäische Tag der Notrufnummer 112. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen diese Nummer noch nicht kennen. Erstaunt deshalb, weil wir als Kinder quasi wie selbstverständlich gelernt haben: 110 ist für die Polizei, 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst.
Ok, die meisten Leute, zu denen wir kommen, kannten eine der beiden Nummern wohl. Aber bei manchen erfährt man dann auch “Ja, ich hab die 110 angerufen, war das nicht richtig?”. Im Grunde genommen ist es egal – zwischen Feuerwehr- und Polizei-Leitstelle gibt es sowieso eine Standleitung – doch, es dürfte trotzdem etwas schneller gehen, wenn man direkt die 112 wählt. Gerade bei zeitkritischen Situationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall kommt es auf jede Minute an! Aber im Zweifelsfall lieber überhaupt anrufen, als gar nicht anrufen.
Und eine letzte Erinnerung zum Schluss: Die fünf W-Fragen nicht vergessen.
- Was ist passiert?
- Wo ist der Notfall?
- Wie viele Verletzte sind zu versorgen?
- Wer ruft an?
- Warten auf Rückfragen.
Aber auch hier gilt: Keine Sorge, wenn ihr euch das nicht merken könnt. Die Kollegen in der Leitstelle sind meist deutlich weniger aufgeregt als ihr und werden euch schon fragen, was sie wissen wollen.