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Service bei Ikea

Ich möchte mir ein neues Bett kaufen. Genauer gesagt, ein Bettsofa von Ikea. Das Modell war schon im Internet ausgesucht, nur Matratze und Bezug wollte ich erst nach Inspektion im Laden endgültig auswählen. Also ab in das schwedische Möbelhaus, Montag nachmittags ist man ja fast alleine dort.

Letzte Entscheidung getroffen, Modell, Matratze, Bezug und weiteres Zubehör waren ausgesucht. Also flux einen Verkäufer gesucht, um ihm die Bestellung mit Heimlieferung aufzutragen – ein zwei Meter langes Bett bekommt man nur schwerlich in einen Golf. Doch die nette Dame macht uns einen Strich durch die Rechnung: Der gewünschte Bezug ist derzeit nicht verfügbar, kommt erst Donnerstag wieder rein. Deshalb kann sie die Bestellung auch nicht aufnehmen.

Hallo?! Wie wäre es denn, wenn ihr die Bestellung aufnehmt, bis zur Lieferung des richtigen Bettbezugs am Donnerstag wartet und dann alles zusammensucht? Nein, das geht nicht. ?!?!? Möglichkeit 1: Donnerstag noch mal hinfahren und dann bestellen – oder… Möglichkeit 2: Im Internet bestellen. Oha, Internet. Das kenn ich doch. Machen wir’s halt so, kann ja nicht so schwer sein. Na gut, danke, tschüss.

Also auf nach Hause, ans MacBook und die gewünschten Teile zusammengesucht. “Gib bitte deine Postleitzahl ein, um die Lieferkosten und den voraussichtlichen Liefertermin zu berechnen.” Tippelditipp. :-O Transportkosten: 79,00 Euro. :-O :-O Wouat?! 80 Euro Transportkosten für ein Bett, dass keine 350 Euro kostet? Für das Geld kann ich mir auch bei Sixt einen Transporter mieten und das Teil selbst abholen.

So langsam kommt mir ein Satz der Verkäuferin im Laden wieder in den Kopf: “Das kommt dann aus dem Zentrallager. Wenn Sie hier bestellen, kommt es direkt von uns.” Naja, Ikea wird sich schon was dabei gedacht haben, anstatt einfach die Produkte aus dem nächstliegenden Warenlager liefern zu lassen. Machste nix, guckste nur.

Obligatorisches Ikea-Mitbringsel: Gifflar

Ende der Geschichte ist jetzt, dass wir am Donnerstag doch noch mal in den Laden fahren, um dort zu bestellen. Da sollte der Versand dann hoffentlich etwas kleiner sein. Sonst mache ich mir wirklich noch den Spaß und gehe zu Sixt.

PS: Wenigstens die obligatorischen gifflar hab ich mir mitgenommen. Brauche ich auch gerade als Nervennahrung…

Herausforderungen

Normalerweise habe ich ja wirklich kein Problem mit IKEA-Produkten. Regale, Schreibtische, Stühle – alles kein Thema. Aber heute bin ich wirklich fast verzweifelt.

Schon vor ein paar Wochen hab ich mir so ein Brett für die Wand gekauft, quasi als Nachttisch-Ersatz. Dass es eigentlich aus der Küchenabteilung stammt, muss ja niemand wissen. Heute dann habe ich mich endlich aufgerafft und den Versuch gestartet, es an der Wand zu befestigen. Dabei traten ein paar Probleme auf, zu denen ich fairerweise zugeben muss, dass IKEA nur indirekt damit zu tun hatte, weil sie keine Schrauben für die Wandbefestigung beigelegt haben.

Schlau wie ich bin, hatte ich mir neulich schon eine Packung Schrauben mit passenden Dübeln gekauft. Doch nach dem ersten Loch in der Wand kam der Schreck: Die Schrauben sind natürlich fünf Millimeter zu lang. Natürlich schon kurz vor acht und damit zu spät um noch mal zum Baumarkt zu fahren. Also runter in den Keller und zehn einigermaßen gleiche Modelle aus dem Schraubenfundus herausgesucht.

Zweites Problem: Zehn Löcher in die Wand bohren, die dann auch einigermaßen mit dem Schnittmuster der Halterung zusammenpassen. Beim letzten Loch dann – natürlich – abgerutscht. Glück im Unglück: Wundersamerweise passt es doch. Also zu doof zum markieren.

Wandregal.jpg

Letztenendes sieht es dann doch ganz gut aus. Und es ist auch fast nicht schief.