Hangover 2: Es ist schon wieder passiert

Filmplakat: Hangover 2

Gestern Abend haben wir uns spontan Hangover 2 angesehen. Das Medienecho im Vorfeld war ja eindeutig: Aufguss des ersten Teils, eher mäßig lustig. Zumindest letzteres kann ich gar nicht bestätigen. So viel gelacht wie gestern habe ich schon lange nicht mehr im Kino – und das, obwohl ich eigentlich schon extrem müde war. ;-)

Als Bradley Cooper den Anruf bei einer Freundin der Braut macht und sagt ”Es ist schon wieder passiert”, beschreibt er schon ganz gut den Film. Es macht wohl kaum Sinn, hier einzelne Szenen hervorzuheben, denn der Film lebt von seiner Situationskomik. Die Rahmenhandlung ist ganz ähnlich wie im ersten Teil, nur die Location wurde von Las Vegas nach Bangkok verlegt. Weiterlesen →

Technik die begeistert

Neulich waren wir zu einer Familienfeier eingeladen. Während wir von zu Hause aus anreisten, kam meine Mutter aus der anderen Richtung um uns direkt vor Ort zu treffen. Ich bin gefahren, weshalb wir – trotz größerer Entfernung – früher am Ziel waren und haben uns in der Nähe der Kirche zu einem Parkplatz per Navigon-App auf dem iPhone navigieren lassen.

Problem: Wie erkläre ich nun meiner Mutter, zu welchem Parkplatz sie fahren soll? Ganz einfach: Aus der Navigon-App kann ich direkt einen Link zu diesem Ziel per E-Mail verschicken. Den musste sie einfach nur noch anklicken und wurde ebenfalls direkt dorthin geleitet. 10 Minuten später war auch sie ohne Probleme vor Ort.

Endlich mal Technik, die begeistert. Oder wie Steve sagen würde: “It just works.” Und ich kam mir ein wenig vor wie James Bond. ;-)

Review: Projektmanagement iPhone-App Projectplace

[Trigami-Review]

Im Onlinemedien-Studium an der DHBW Mosbach ist ein großer Punkt auch das Projektmanagement. Nicht zu unrecht, denn ein gutes Projektmanagement ist das A&O für das Gelingen eines Projektes. Die Macher von Projectplace haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Software die Grundlage für das Projektmanagement zu bilden – frei nach dem Motto “software as a service“. Das ganze basiert zunächst auf einer Online-Plattform, in der man umfangreich Projekte anlegen, Arbeitsschritte festhalten und relevante Dokumente hochladen kann. Und noch vieles mehr.

Projectplace iPhone-App

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Verfassungswidrig

Erinnert ihr euch noch an den 15. März 2011? Damals™ kippte das nordrhein-westfälische Verfassungsgericht in Münster den Nachtragshaushalt der rot-grünen Landesregierung. “Schuldig” hatte in diesem Fall sogar doppelte Bedeutung, denn die geplanten Schulden (u.a. um Rücklagen zu bilden – WTF?) waren ein klitzekleines Bisschen zu hoch, um noch verfassungsgemäß zu sein.

Knapp drei Monate später, gleiche Stadt, ein anderes Gericht, es ist wieder soweit: Das Oberverwaltungsgericht Münster kippt das “Schulexperiment” der Gemeinschaftsschule in Finnentrop. Dort wollte Rot-Grün den Modellversuch ein Gemeinschaftsschule starten, ohne das Parlament darüber abstimmen zu lassen.

In seiner Begründung sagt der Senat:

(…) die Genehmigung der Gemeinschaftsschule sei offensichtlich rechtswidrig. Wesensmerkmal eines Schulversuchs sei, dass er der Erprobung von Reformmaßnahmen diene. Die Schulverwaltung müsse einen Erprobungsbedarf darlegen, also eine Ungewissheit über die Eignung der Gemeinschaftsschule als einer neuen Schulform (…) Lege man die Angaben der Schulverwaltung zugrunde, sei die Eignung der Gemeinschaftsschule zur Erreichung dieser Reformziele jedoch nicht zweifelhaft, sondern stehe bereits fest. (…)

Quelle: OVG NRW

Nun steht also fest, dass die Landesregierung das Schulgesetz ändern muss, um einen solchen Modellversuch durchführen zu können. Die Entscheidung, am Parlament vorbei zu arbeiten, wurde von den Gerichten gestoppt.

Ich frage mich nur, wie es sein kann, dass eine Landesregierung ständig von Gerichten eingebremst und an das Einhalten der Verfassung erinnert werden muss? Kommen Frau Kraft und ihre Kollegen nicht langsam mal selbst auf den Trichter, dass das kein politischer Stil ist? Leider habe ich das Gefühl, dass diese Aktionen in der öffentlichen veröffentlichten Meinung viel zu sehr untergehen.

Facebook erkennt unsere Gesichter

Facebook hat jetzt also eine Gesichtserkennung gestartet. Lädt jemand ein Foto von mir hoch und Facebook kennt dank früherer Markierungen bereits meine Gesichtszüge, werde ich automatisch auch auf diesem Foto markiert.

Von der technischen Seite sicherlich eine Klasse Sache. Aber in der letzten Folge des Geek-Week Podcasts wurde genau das Thema Gesichtserkennungssoftware besprochen – in diesem Fall allerdings von Google. Die haben bisher auf eine Veröffentlichung verzichtet, um zu vermeiden, dass die Software in falsche Hände gerät.

Überlegt doch mal: Manch Diktator freut sich bestimmt, wenn nach der – über Facebook organisierten – Protest-Demonstration Bilder von Teilnehmern hochgeladen werden und die Namen frei Haus mitgeliefert werden.

Nur weil etwas möglich ist, muss es nicht unbedingt in die Tat umgesetzt werden. Oder?

Aber wenigstens bietet Facebook (noch) die Möglichkeit, das ganze wieder zu deaktivieren. Richard Gutjahr beschreibt, wie es geht.

Empire Avenue: Börsenplanspiel 2.0

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Ich bin jetzt auch bei Empire Avenue angemeldet. EAv ist im Prinzip ein neuer Schwanzvergleich für die Social Netzwerker. Aus der Anzahl der Tweets, Follower, Fans, Status-Updates usw. errechnet die Plattform einen Handelswert für die eigene Marke. Man könnte auch sagen, man verkauft sich selbst. In diesem Fall allerdings nur für eine virtuelle Währung. Diese kann man wiederum in andere Nutzer investieren und einen regen Handel betreiben.

Die Idee des Aktienhandels hat mich schon damals beim Börsenplanspiel in der Schule fasziniert. EmpireAvenue hat das System allerdings viel detaillierter und besser umgesetzt als die Kreissparkasse seinerzeit. Vielleicht ersetzt Empire Avenue in ein paar Jahren ja das Börsenplanspiel und die Schüler handeln statt Volkswagen, Siemens und Co mit den Facebook-Fans ihrer Mitschüler?

Ich bin jetzt seit ein paar Tagen dort angemeldet (mein Handelsname dort ist MLEHMING) und bisher ziemlich gefesselt und ständig auf der Suche nach dem nächsten Investment. Schrieb ich oben noch von der virtuellen Währung waren die Macher dahinter natürlich schlau genug, auch die Möglichkeit zu geben, echte Dollar in e’s umzuwandeln. Schlumpfbeeren lassen grüßen…

Übrigens könnte ich auch eure Hilfe gebrauchen: Einerseits bekomme ich für jede Anmeldung über diesen Link eine extra Gutschrift auf mein Konto. Andererseits brauche ich noch Bestätigungen für die Echtheit meines Blogs. Einfach auf der Connections-Seite auf “endorse” klicken. Vielen Dank!

Und natürlich steht mein Account auch noch ganz am Anfang. EAv benötigt scheinbar fünf Tage um alle verknüpften Konten (Twitter, Facebook…) richtig bewerten zu können. Deshalb geht mein Wert mit Sicherheit in den nächsten Tagen noch stark nach oben und ihr könnt ordentlich davon profitieren. Also: Feel free to invest. ;-)

Die dreisten Plagiate der ZDF heute-show

Da gucke ich mir gerade nebenbei die letzte Folge der ZDF heute-show an und was sehe ich da? Die haben kackendreist meine Witze kopiert:

ZDF heute-show am 7. Mai 2011

Zum Vergleich: Bereits am 3. Mai habe ich folgende Überschrift für meinen Artikel zum Tod von Osama bin Laden gewählt:

GedankenMaschine am 3. Mai 2011

Zugegeben, ich habe es nicht so schön illustriert. Trotzdem eine Frechheit ;-)