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Musikstreaming: Ich freu mich drauf!

Nach dem sich die GEMA und BITKOM im Dezember endlich auf feste Lizensierungsbedingungen einigen konnten, ploppen jetzt nach und nach die Streaming-Dienste auch in Deutschland auf. Simfy gab es ja schon länger, gestern startete rdio und Spotify sollte hoffentlich auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Und darauf freue ich mich.

Nun muss ich vielleicht noch dazu sagen, dass ich kein übertriebener Musik-Fan bin. Ich höre gerne Musik, ohne große Beschränkungen quer durch alle Genres. Aber ich höre Musik nicht, um die Musik zu hören, sondern um ein gewisse Untermalung zu meinem aktuellen Schaffen zu haben. Ich möchte mir keine großen Gedanken um die Zusammensetzung der aktuellen Auswahl machen müssen, sondern einfach nur unterhalten werden. 

Bisher habe ich meine Musik meistens bei iTunes gekauft und mir vor Weihnachten dann auch iTunes Match zugelegt, das bekanntlich im gleichen Zug auch in Deutschland erschien. Bis heute habe ich es jedoch noch nicht geschafft, den größten Teil meiner iTunes-Bibliothek, die ich von meinen alten CDs importiert habe und der auf einer externen Festplatte schlummert, mit iTunes zu matchen. Und obwohl ich so Zugriff auf alle meine Lieder vom MacBook zu Hause, vom MacBook in der Agentur, vom iPad und vom iPhone habe – irgendwie sträubt es sich in mir, auf allen Geräten den gesamten Musikvorrat vorhalten zu müssen.

Insofern freue ich mich wie gesagt sehr auf diese Streamingdienste. Einfach öffnen, zufällige Wiedergabe anschalten und eine Auswahl aus 20 Millionen Songs hören – ohne das nervige Gequatsche, das man aus dem Radio kennt. Und wenn ich die Lust verspüre, kann ich doch mal ganze Alben hintereinander durchhören.

Und die Preise sind auch noch vertretbar: Das gestern gestartete rdio, verlangt nur 4,99 Euro im Monat für das Streamen am Desktop, 9,99 Euro wenn man auch die mobilen Apps nutzen möchte. Spotify verlangt übrigens die selben Preise (z.B. in Frankreich). Runtergerechnet sind das gerade mal 5 (bzw. 10) Lieder pro Monat, wenn man sie sich bei iTunes kaufen würde.

Ein Problem wäre da allerdings noch: die mobile Nutzung. Solange 3G selbst in einer Metropole wie Hamburg noch nicht überall verfügbar ist (von Mosbach ganz zu schweigen) und die Preise für mobile Internettarife eher vorsintflutlich anmuten, muss man sich nach wie vor die Musik vor dem Verlassen des WLANs auf das Smartphone herunterladen. Das ist natürlich nicht die Schuld der Streamingdienste, schränkt deren Nutzung aber doch immens ein. Immerhin bieten sie mit der Downloadmöglichkeit Abhilfe an.

Nun teste ich also mal rdio. Eigentlich finde ich Spotify attraktiver, aber solange das noch nicht in Deutschland verfügbar ist, kann man sich es ja mal angucken. Und so schlimm sieht die App ja nun auch nicht aus.

Wie hört ihr eure Musik denn am liebsten?

Ein Gedanke zu „Musikstreaming: Ich freu mich drauf!“

  1. Am PC streame ich meine Musik mit My DubLi kostenlos. Habe auf 18 mil. Songs Zugriff. Leider gibt es noch keine Handy App. Auf meinem iPhone streame ich mit Juke. Bin mit der Qualität sehr zufrieden auch dann, wenn es kein 3G Empfang gibt.

    Gruß
    Reinhard

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